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Schriftzug Hausfrauenveband Kassel e.V.
Willkommen im Monat Dezember 2017
Die Frage des Monats Dezember 2017
Wussten Sie, dass es jetzt Winterspargel gibt?

Mit Winterspargel ist allerdings nicht der Spargel gemeint, der im Winter aus fernen Ländern zu uns in die Geschäfte geflogen wird, sondern die gute alte Schwarzwurzel, die auch "Spargel des kleinen Mannes" genannt wird. Die braunschwarze erdverkrustete Schwarzwurzel sieht auf den ersten Blick wie ein Stück Holz aus. Durch intensives Waschen, Putzen, Schälen gelangt man an das leckere Innenleben: weiße Stangen, die sehr an Spargel erinnern.

  
 

Der Weg dahin ist mühsam, deshalb greifen wohl auch die meisten Menschen schnell zu Schwarzwurzeln im Glas, sie wissen dann nicht, was sie versäumen, denn der Geschmack, das Aroma, die Konsistenz, die Inhaltsstoffe der Konserve sind nicht vergleichbar mit der frisch zubereiteten Schwarzwurzel. Also machen wir uns die Mühe und beachten folgendes:

Schwarzwurzeln sind mit dem Löwenzahn verwandt, deshalb wird beim Schneiden und Schälen ein klebriger milchiger Saft abgesondert, der die Hände braun färbt und sich schlecht entfernen lässt. Abhilfe schaffen Schutzhandschuhe. Der Saft ist ein Zeichen der Frische. Die geschälten Wurzeln müssen sofort in Wasser mit Zitronensaft oder Essig oder einem Schuss Milch gelegt werden, damit sie nicht braun werden. Wichtig ist, möglichst dicke Schwarzwurzeln zu kaufen, da beim Schälen sehr viel Abfall entsteht.

Schwarzwurzeln können vielfältig zubereitet werden, sie eignen sich zum Kochen, Braten, Dünsten, Frittieren und auch als Rohkost, dann kommt besonders der würzige und leicht nussige Geschmack zur Geltung. Im Grunde kann man sie behandeln wie Spargel und auch mit zerlassener Butter und Schinken servieren, gratinieren, in einer hellen Soße mit Hackfleischklößchen servieren ...


Schwarzwurzeln sind viel reicher an Inhaltsstoffen als Spargel. Sie enthalten mehr Eisen als jedes andere Gemüse (bereis 200 Gramm decken rund die Hälfte des Tagesbedarfs). Außerdem enthalten sie Mineralstoffe, viele Spurenelemente wie z. B. Kalium, Eisen, Kupfer, Mangan und die lebenswichtigen Vitamine E und B.

Schwarzwurzeln halten sich in einem feuchten Geschirrtuch im Gemüsefach des Kühlschranks länger als eine Woche frisch.

Schwarzwurzeln wuchsen einst wild in Spanien, werden heute vor allem in Frankreich und Belgien angebaut und in den sandigen Böden Norddeutschlands. - H. S. + M. D.




Rezept des Monats Dezember 2017
aus unserem Kochbuch


auf Seite 22


Tipp:
in unserem Themen-Rezeptbuch
 
finden Sie weitere 8 Schwarzwurzelrezepte, die die Vielseitigkeit dieses Gemüses beweisen
  • Gebratene Schwarzwurzeln
  • Schwarzwurzeln ausgebacken mit Räucherschinken
  • Schwarzwurzel-Cremesüppchen
  • Schneller Schwarzwurzelsalat
  • Schwarzwurzeln mit Ravigote
  • Schwarzwurzelgratin
  • Pikante Schwarzwurzeln mit Räucherlachs
  • Schwarzwurzel-Scampi-Pfanne



Haushaltstipp des Monats Dezember 2017
Adventsschmuck selbst herstellen


Verschiedene Zapfen mit Eiweiß bestreichen und in Zucker wenden, schon hat man frostige Zapfen zur Dekoration






"Oldie" des Monats Dezember 2017
Mistelzweigen ...



... haftet von Alters her Mystisches an. Sie galten als Vertreiber des Bösen. Heute sollen sie zum Küssen verführen, zumindest ist es ein traditioneller Haustürschmuck wegen ihrer immergrünen Blätter und der zart schimmernden, an Glasperlen erinnernden Beeren. Sie wachsen in Deutschland als Schmarotzerpflanzen auf den meisten Laubbäumen und können daher nur schwierig geerntet werden, daher kommt der hohe Preis.
Misteln sind nicht zu verwechseln mit Mispeln!

Das Homepage-Team des Hausfrauenverbandes Kassel e. V. wünscht Ihnen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und ein gesundes glückliches Neues Jahr




 

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