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Schriftzug Hausfrauenveband Kassel e.V.
ARCHIV HAUSHALTSTIPP DES MONATS
Haushaltstipp des Monats November 2017 
Das Überlaufen der Milch beim Kochen kann man verhindern
Für die Hautbildung auf der Milch und ihr Überlaufen beim Kochen sind bestimmte Proteine verantwortlich. Sie gerinnen während des Erhitzungsprozesses, steigen an die Oberfläche und bilden dort eine dünne Haut. Beim Sieden steigt Wasserdampf auf, der durch die undurchlässige Milchhaut nicht nach außen entweichen kann.
Der entstehende Druck steigt: plötzlich hebt der Wasserdampf die Haut hoch und bringt die Milch innerhalb kürzester Zeit zum Überkochen. Wird die Milch beim Kochen gerührt oder aufgeschlagen, kocht sie nicht über, denn der Milchschaum aus Proteinen emulgiert durch die Luftbläschen und wird durchlässig.






Haushaltstipp des Monats Oktober 2017
Lauch bzw. Lauchreste ...

... in kleinen Portionen eingefroren ist praktisch für Suppen und Soßen





Haushaltstipp des Monats September 2017
Bioabfall verwerten

Kaffee-Trester aus dem Auffangbehälter von Kaffeemaschinen eignet sich zur Düngung von Pflanzen. Er kann in die Gartenerde eingearbeitet werden und lockert den Boden auf. Seine Inhaltsstoffe fördern den Pflanzenwuchs.




Haushaltstipp des Monats August 2017
Dill konservieren ...

... kann man, indem vom frischen Dill die feinen Blättchen abgezupft und in einem Gefrierbeutel eingefroren werden
ist der Dill tiefgefroren, staucht man den Beutel zusammen, der Dill bricht in feine Bestandteile, die man den Speisen zufügen kann





Haushaltstipp des Monats Juli 2017
Waschmitteldosierung ...

... ist abhängig von der Verschmutzung der Wäsche 
Hersteller unterscheiden zwischen
leichter Verschmutzung, wenn keine Flecken vorhanden sind und die Wäsche nur kurz getragen wurde und lediglich Gerüche angenommen haben oder Gästehandtücher, die nur einmal benutzt wurden
normaler Verschmutzung, wenn diese sichtbar ist oder Flecken vorhanden sind, täglich gewechselte Unterwäsche oder Bettwäsche nach einer Woche Nutzung, Gardinen ohne Nikotin bei halbjährlicher Wäsche
starker Verschmutzung, wenn deutliche Flecken zu sehen sind von Gras, Erde, Wein, Kaffee, Speisen, Berufskleidung

nach einer Vorbehandlung der Flecken oder stark verschmutzten Stellen z. B. mit Gallseife kann die Waschmittelmenge reduziert werden
zuviel Waschmittel belastet die Umwelt und schadet der Wäsche, sie wird dadurch hart und verliert den natürlichen "Griff"





Haushaltstipp des Monats Juni 2017

Mindesthaltbarkeitsdatum

ist inzwischen zu einem Begriff geworden, der jeden Kunden dazu bewegt, auf den Produkten das magische Datum abzulesen. Wichtig ist der Hinweis auf Mindesthaltbarkeit bei sehr empfindlichen Frischprodukten wie Fischfilet, Wurstaufschnitt, Hackfleisch u. dgl.

Auch Milchprodukte sind mit Vorsicht zu genießen, wenn dieses Datum deutlich überschritten ist. Aber wie steht es um Salz, um Wasser, um Hülsenfrüchte, Nudeln, Getreide. In den meisten Fällen passiert garnichts und im Fall von Wasser und Salz, beides seit Urzeiten unterirdisch oder im Meer vorhanden überhaupt nichts. Daher folgende Bitte: gesunden Menschenverstand einschalten und - besonders bei Konserven - die Ruhe bewahren. Guten Appetit ;*))




Haushaltstipp des Monats Mai 2017

Schutz vor Gefrierbrand u. ä.


Lebensmittel werden am besten vor Gefrierbrand, Schimmel, Geschmacksbeeinträchtigungen, Vitamin- und Aromaverlust sowie ranzig werden geschützt, wenn sie unter Vakuum aufbewahrt werden, d. h., dass die Luft aus Folienbeuteln oder Behältern so weit wie möglich entfernt werden muss. Dann können die Lebensmittel keine Qualitätseinbußen erleiden und sind geschützt vor Eiskristallbildung. Die beste Methode ist die Vakuumierung durch ein leistungsfähiges Gerät, das es auch für private Haushalte gibt. Lagerzeiten für Lebensmittel lassen sich dadurch enorm bis zum vierfachen verlängern, das gilt für die Aufbewahrung im Kühl- und Gefrierschrank wie auch im Vorratsschrank oder Regal. Hochwertige Folienbeutel sind absolut dicht, mikrowellengeeignet, können im Wasserbad erhitzt werden und sind nach der Reinigung wiederverwendbar.





Haushaltstipp des Monats April 2017
Zum Ende der Wintersportsaison,

wenn die letzten Skifans von den Gletschern zurückkehren, muss die hochwertige Wintersportkleidung sachgerecht gereinigt werden. Die Hosen, Jacken, Overalls sind teure Funktionstextilien mit verschiedenen Membranen, die gegen Nässe und Kälte schützen. Um diese Funktionen aufrecht zu erhalten, darf diese Spezialkleidung nur bei niedriger Temperatur bis 30 Grad im Schonwaschgang der Waschmaschine gewaschen werden. Geeignet sind flüssige Spezialwaschmittel für Funktionskleidung, die dafür sorgen, dass die verschweißten Membranen nicht geschädigt und so die Wasserdichtigkeit erhalten bleibt. Nachträgliches Behandeln mit geeignetem Spray ist zu empfehlen.

In die Chemische Reinigung gibt man nur die Sportkleidung mit einem entsprechenden Hinweis auf dem eingenähten Pflegeetikett.





Haushaltstipp des Monats März 2017
Pudding ohne Haut

Die Bildung der Haut auf Pudding kann verhindert werden, wenn die Oberfläche nach dem Einfüllen in die Schüssel hauchdünn mit Puderzucker bestreut wird.
Pudding bzw. Flammeri ist eine meist süße Nachspeise, die ursprünglich in einer speziellen Form im Wasserbad gegart und nach dem Erkalten auf einen Teller gestürzt wurde. Erst seit Mitte des letzten Jahrhunderts kamen Fertigpäckchen, das sog. Puddingpulver, auf den Markt, die Stärke und alle Geschmackszutaten für einen halben Liter Milch enthalten.




Haushaltstipp des Monats Januar 2017
Backofenreinigung

Jetzt, nach den Festtagen, ist es an der Zeit, den Backofen gründlich zu reinigen und auch die Schublade darunter. bleche und Gitter werden - falls notwendig - mit Backofenreinigungssprai eingesprüht und nach 15 Minuten Einwirkzeit im Spülbecken gereinigt. Oft lassen sich auch die Führungsschienen an den Seitenwänden abschrauben, diese können in der Spülmaschine gereinigt werden. Danach kann der Backofen-Innenraum eingesprüht werden, nach dem Einwirken wird mit einem feuchten Lappen und ausreichend Spülwasser ausgewaschen. Achtung: nicht in den Umluftventilator sprühen und die Augen und Atemwege schützen.



Haushaltstipp des Monats Dezember 2016
Salbei und Rosmarin ...

... lassen sich gut einfrieren. Ganze Zweige werden in Gefrierbeutel verpackt und im Froster verstaut. Nach Bedarf kann man sie entnehmen. Das Aroma ist besser als bei getrockneten Kräutern.




Haushaltstipp des Monats November 2016
Topinambur ...


...
wird auch Erd- oder Jerusalem-Artischocke genannt (wegen des artischockenähnlichen Geschmacks) und ist eine strauchartige, hochwachsende, mehrjährige Sonnenblumenart mit knollig verdickten und kartoffelähnlichen Wurzeln. Diese sind der essbare Teil der Pflanze und enthalten reichlich Carotine, B- und E-Vitamine, Kalium, Kalzium, Eisen und Phosphor, haben einen hohen Inulinwert, so dass sie als Kartoffelersatz für Diabetiker geeignet sind.

Tobinambur ist ein langlebiges Kühlschrankgemüse und hält sich in Folienverpackung einige Wochen im Gemüsefach des Kühlschranks oder in Erde eingeschlagen bei ca. 1 - 2 Grad Celsius ungefähr sechs Monate.


Haushaltstipp des Monats Oktober 2016

Spitzkohl ist eine besonders zarte Weißkohlart und eignet sich hervorragend für Wok-Gerichte oder Weißkrautsalat. Er schmeckt würzig und leicht pfeffrig und hat eine feinere Struktur als der kugelige Weißkohl.


Haushaltstipp des Monats September 2016
Pilze können konserviert werden ...


z. B. durch Trocknen
dazu werden Pilze in dünne Scheiben geschnitten, auf einen Backrost gelegt und im Ofen bei 35° Grad und leicht geöffneter Ofentür ungefähr 5 Std getrocknet,
sie halten sich nach der Trocknungin Twist-Off-Gläsern sehr lange und bewahren ihr intensives Aroma
vor der Verwendung in Speisen oder Soßen oder Suppen müssen die Trockenpilze kurz in Wasser eingeweicht werden

z. B. durch Tiefkühlen
diePilze werden klein geschnitten,in einer Pfanne mit Deckel kurz angedünstet und in kleinen Portionen eingefroren - der Vorteil dieser Methode ist, dass sie direkt aus dem Gefrierschrank in das Essen gegeben werden können

Pilzhüte sollten nicht geschält, sondern nur abgewischt oder abgebürstet werden, denn in der Außenhaut sitzen viele wichtige Nährstoffe


Haushaltstipp des Monats August 2016
Festen Eischnee ...

... erhält man, wenn das Eiweiß sehr sauber vom Eigelb getrennt wird, beim Aufschlagen eine Prise Salz oder etwas Zucker beifügen, solange mit einem Handrührgerät schlagen, bis ein Messerschnitt sichtbar bleibt
auch ein Spritzer Zitrone oder etwas Wasser sorgen dafür, dass der Eischnee stabil bleibt


Haushaltstipp des Monats Juli 2016
Kapern sollte man warmen Gerichten erst zum Schluss zufügen, da sich einige Inhaltsstoffe bei Wärme schnell verflüchtigen

Tapénade (Tapéno ist provençalisch für Kaper)
2 EL abgetropfte Kapern, 4 Anchovisfilets, 4 – 5 schwarze Oliven im Mörser zerstampfen, dann langsam ca. 200 ml Olivenöl zugeben und unterrühren, mit Zitronensaft und Pfeffer abschmecken
Diese Paste passt gut zu hart gekochten Eiern, kaltem Fisch und Fleischsalaten.



Haushaltstipp des Monats Juni 2016
Garzeit verkürzen bei Hülsenfrüchten
Getrocknete Hülsenfrüchte benötigen eine relativ lange Garzeit, die man verkürzen kann, indem sie über Nacht in kaltem Wasser eingeweicht werden. Benutzt man zum Garen einen Dampfdrucktopf, erübrigt sich die Einweichzeit, die Kochzeit von Linsen verringert sich erheblich auf 8 Min im Gegensatz zu 40 bis 50 Minuten im normalen Topf. Für ganz Eilige bieten sich Hülsenfrüchte in Dosen an, die ihren natürlichen Mineralstoffgehalt behalten.


Haushaltstipp des Monats Mai 2016
Fleisch richtig aufschneiden


Der schönste Braten schmeckt nicht, wenn er falsch aufgeschnitten wurde. Wichtig ist, die Faserrichtung zu beachten und quer zur Fleischfaser Scheiben zu schneiden, um auch vorhandene Sehnen durchzutrennen.
Wird das Fleisch längs zur Faser geschnitten, kaut man und kaut und kaut ...





Haushaltstipp des Monats April 2016
Müsli ohne Industriezucker selbst herstellen

bei einem kleinen Vorrat von Getreideflocken, Körnern, Nüssen, frischem Obst, magerem Joghurt, Quark und Milch ist schnell ein Müsli gezaubert - süßen kann man es ein wenig mit Rosinen und Cranberries oder Pflaumen, die jedoch einen hohen Fruchtzuckergehalt haben



Haushaltstipp des Monats März 2016
Spinnmilben an kleinen Zimmerpflanzen

Pflanze ordentlich mit Wasser besprühen, für ein paar Tage eine Plastiktüte darüber stülpen. Das feuchtwarme Klima lässt die Tiere absterben. Evtl. noch einmal wiederholen, denn die Milbeneier sind so nicht zu vernichten. Die frisch geschlüpften Milben müssen deshalb nach dieser Methode ebenso vernichtet werden.



Haushaltstipp des Monats Februar 2016
Ostereierstrauß



Ostern ist in diesem Jahr sehr früh und fällt auf das letzte März-Wochenende. Wir sollten schon jetzt an unseren Osterstrauß denken und dafür die Hühnereier für Rührei oder Kuchen auspusten. Dazu wird das Ei oben und unten angepiekst, damit ein kleines Loch entsteht und der Inhalt ausgespustet werden kann. Die ausgeblasenen Eier sollten offen bei Zimmertemperatur von innen austrocknen.






Haushaltstipp des Monats Januar 2016

Frostschutz für Pflanzen

Wegen der seit längerer Zeit frühlingshaften Temperaturen sind bereits Tulpen und andere Zwiebelgewächse weit ausgetrieben. Kommt ein starker Frost, werden sie erfrieren. Etwas Abhilfe schafft das Abdecken mit Mulch, Zweigen oder Vlies.





Haushaltstipp des Monats Dezember 2015
Einfach Zwiebeln schälen ohne Tränen

Besonders, wenn große Mengen Zwiebeln benötigt werden, empfiehlt es sich, die ungeschälten Zwiebeln ein paar Minuten in warmes Wasser zu legen, dadurch wird die Zwiebelpelle weich und lässt sich leicht abziehen.
Beim schneiden muss man nicht weinen, wenn die geschälten Zwiebeln kurz in kaltes Wasser gelegt werden. Der an den Schnittstellen austretende Zwiebelsaft vermischt sich mit dem Wasser. Dann die Zwiebeln herausnehmen und hacken oder schneiden.




Haushaltstipp des Monats November 2015

Im Rotkohl sind die farbgebenden Komponenten Anthocyanidine enthalten, die Hände und Schneidebrett intensiv verfärben,

deshalb unser Tipp:
zum Schneiden Haushaltshandschuhe anziehen und das Schneidebrett vorher unter kaltem Wasser abspülen (hilft etwas).
Rotkohl behält beim Kochen eine schöne rote Farbe, wenn er in einem dunkel emaillierten Topf gegart wird. In Edelstahltöpfen wird er blass.






Haushaltstipp des Monats Oktober 2015

aus der Zeitung des HVK von 1965





Haushaltstipp des Monats September 2015


Hygiene im Kühlschrank

mindestens einmal im Monat sollte der Kühlschrank ausgeräumt und sehr gründlich mit warmem Essigwasser und etwas Spülmittel gereinigt werden, um die Lebensmittelhygiene zu gewährleisten.
Die Lebensmittel werden danach sachgerecht verpackt in die entsprechenden Kühlzonen geräumt. Empfindliche Produkte sollten im vorderen Sichtbereich gelagert werden, um sie schnellstmöglich zu verarbeiten oder zu verzehren (rohes Fleisch, besonders Geflügel, Hackfleisch). Offene und überlagerte Speisen gehören nicht in den Kühlschrank, um die Keimbelastung zu minimieren.





Haushaltstipp des Monats August 2015


Dillsaat
Das beliebte Küchenkraut Dill steht momentan in voller Blüte.

Aufgepasst: Alle Blütendolden, die nicht für z. B. das Einlegen von Gurken benötigt werden, sollten ausreifen. Die Saatkörner dieser Dillblüten lassen sich im nächsten Frühjahr aussäen. Diese selbstgezogene Saat ist der Saat in gekauften Päckchen meistens überlegen, denn sie geht auf und es entwickeln sich prächtige Pflanzen.




Haushaltstipp des Monats Juli 2015


Tischsets
für viele Anlässe kann man selbst herstellen mit Laminierfolie. Geeignet sind z. B. Servietten mit Motiven, originelles Geschenkpapier, Foto-Collagen - so entsteht aus einfachen Mitteln eine individuelle Tischdekoration




Haushaltstipp des Monats Juni 2015

Obsttorten-Böden weichen nicht durch, wenn man sie mit etwas geschmacklich passender Konfitüre oder dünn mit Butter bestreicht, bevor das Obst aufgelegt wird. Den gleichen Effekt erzielt man durch leichtes Aufstreuen von Tortengusspulver.



Haushaltstipp des Monats April 2015

So gelingt Eischnee

Eiweiß lässt sich nur dann steif schlagen, wenn das Eiklar sauber vom Eigelb getrennt wird. Am besten nimmt man frische Eier, bei denen der Dotter noch stabil ist und trennt jedes Ei einzeln sorgfältig in gelb und weiß. Auch kleinste Spuren von Eigelb verhindern, dass der Eischnee gelingt. Fertig ist er, wenn man mit einem Messer in den Schnee schneidet und dieser Schnitt sichtbar bleibt.




Haushaltstipp des Monats März 2015

Joghurtbecher als Messbecher

Joghurtbecher mit ihren Volumenmaßen von 150 ml, 200 ml, 250 ml und 500 ml eignen sich hervorragend zum Abmessen von Flüssigkeiten




Haushaltstipp des Monats Februar 2015

Klebstoffreste entfernen

Klebstoffreste von Etiketten lassen sich gut mit Nagellackentferner beseitigen. Für Kunststoffe eignet sich nur der azetonfreie Nagellackentferner. Sicherheitshalber an einer verdeckten Stelle ausprobieren.




Haushaltstipp des Monats Januar 2015

Kaviarlöffel


Löffel aus Silber oder Edelstahl sind ungeeignet für Kaviar. Geeigneter sind Materialien wie Perlmutt, Glas oder Kunststoff, da sie den Kaviargeschmack nicht negativ verändern.

Für Eierspeisen eignen sich Silberbestecke ebenfalls nicht, sie erzeugen einen schwefeligen Geschmack.



Haushaltstipp des Monats Dezember 2014

Salat vor dem Frost schützen

Der letzte Salat aus dem Garten oder Hochbeet wird großzügig mit Wurzel und Erde ausgegraben und in eine Wanne oder einen großen Eimer gesetzt und an geschützter Stelle aufbewahrt. So kann er nach und nach geerntet werden. Vorsichtiges Gießen nicht vergessen.




Haushaltstipp des Monats November 2014

Pflanzzeit für Blumenzwiebeln

Im November sollten die Blumenzwiebeln für die Blühperiode im folgenden Jahr gesteckt werden.
Dabei gibt es einiges zu beachten:
So dick wie die Zwiebeln sind, müssen sie mit Erde bedeckt sein.
Gruppenpflanzungen wirken besonders schön.

Pflanzkörbchensorgen dafür, dass die Blumenzwiebeln nach der Blüte aus den Beeten genommen werden können.
Außerdem sind sie ein Schutz vor Wühlmäusen und verhindern das „Einwachsen“ in das Erdreich.
Die Blumenzwiebeln können auch nach der Blüte wieder ausgegraben und in den Körbchen trocken aufbewahrt werden.



Haushaltstipp des Monats Oktober 2014
Dichtungen an Fenstern und Türen winterfest machen
Alle Türdichtungen am Haus und PKW gründlich säubern und gleichmäßig dünn mit weißer Vaseline einreiben. Das verhindert das Festfrieren bei Minustemperaturen.


Haushaltstipp des Monats September 2014
Kassenquittungen kopieren
Die meisten Kassenquittungen sind nach einiger Zeit nicht mehr lesbar, weil die Druckertinte verblasst. Tritt ein Garantiefall ein, kann das fatal sein. Deshalb: Wichtige Quittungen vorsichtshalber einscannen oder kopieren und zu den Unterlagen nehmen.


Haushaltstipp des Monats August 2014
Salat für die späte Jahreszeit



Wenn im Garten oder auf dem Hochbeet etwas Platz zur Verfügung steht, ist der August der richtige Monat, um Feldsalat zu säen, der sehr gut winterhart ist. Am besten schmeckt der kompakte dunkelgrüne, vollherzige Feldsalat, der nicht zu dicht ausgesät werden sollte, damit sich schöne große Rosetten bilden können.


Haushaltstipp des Monats Juli 2014
Irreführung per Deklaration

Lebensmittelkäufer werden immer häufiger mit Begriffen konfrontiert, die Umweltbewusstsein und/oder Gesundheit suggerieren sollen. Wissen Sie z. B., was „baumkurrenfrei gefangene Schollen“ sind oder „pelagischer Fischfang“ bedeutet???
Es wird uns nicht erklärt, soll es doch nur das Gefühl vermitteln, "gute" Ware zu kaufen, ohne schlechtes Gewissen, und das wird auch erreicht, denn Psychologie ist alles!


 
 
Anmerkung:
pelagischer Fischfang

Fischen mit fußballfeldgroßen trichterförmigen Schleppnetzen, die 1,5 km lang sein können! Was ist daran ökologisch bemerkenswert?

baumkurrenfreie Fangmethode
Grundschleppnetze sind Netze, die den Meeresboden zum Vibrieren bringen, so dass Fauna und Flora zerstört werden
baumkurrenfreie Grundschleppnetze, die auf Gummischläuchen gleiten und die Meeresfische aufscheuchen, sollen Flora und Fauna nicht schädigen?!?!


Haushaltstipp des Monats Juni 2014

Die Hacke spart die Gießkanne

Im Gemüsegarten sollte regelmäßig vorsichtig zwischen den Pflanzen gehackt werden, dadurch wird der Boden gelockert und die feinen Kapillaren, durch die das Wasser verdunstet, werden unterbrochen. So kann das sog. "Unkraut" sich nicht entwickeln und die ein oder andere Kanne mit Wasser kann eingespart werden. Das wirkt auch der Verhärtung der Bodenoberfläche entgegen.


Haushaltstipp des Monats Mai 2014

Gartenmöbel aus Holz pflegen

Gartenmöbel aus Holz verbreiten eine gemütliche Atmosphäre, vergrauen allerdings, wenn sie nicht gepflegt werden.
Also: zuerst abstauben, evtl. Flecken mit feinem Schmirgelpapier oder Schmirgelschwamm bearbeiten und Öl - z. B. Teakholzöl - mit Baumwolltuch satt auftragen und einziehen lassen, evtl. noch einmal wiederholen. Das schützt jedoch nur bedingt vor Nässeschäden. Bei Regen sollten Holzmöbel unter Dach gestellt oder mit passenden Hauben abgedeckt werden.



Haushaltstipp des Monats März 2014

Ostertischdekoration


Jetzt, wo die Läden voll sind mit Dekoartikeln aus Plastik, machen Sie doch mal wieder was selbst!
Dazu empfiehlt es sich, leere aufgeschlagene Eierhälften zu sammeln vom Kochen und Backen in nächster Zeit. Die Eier sollten nicht direkt in der Mitte aufgeschlagen werden. Am Ostertisch setzen Sie diese, gefüllt mit kleinen Blumen oder knospenden Zweigen, in Eierbecher und verteilen sie über den Ostertisch.



Haushaltstipp des Monats März 2014
Zitrone an Fisch

Zitronensaft wird meistens deshalb über Fisch geträufelt, um den typischen Fischgeruch zu vermeiden.
Frischer Fisch - besonders der auf dem Schiff schockgefrostete - hat keinen Geruch, wenn die Kühlkette nicht unterbrochen wurde.
Trotzdem ist es wichtig, die Fischfilets mit Zitronensaft zu beträufeln, durch die Säure wird das Fischeiweiß gefestigt und das Auseinanderfallen beim Garen verhindert.


Haushaltstipp des Monats Februar 2014

Teures selbst machen

Gewürzsalze und parfümierter Zucker in allen Variationen sind IN und TEUER, kommen aber in vielen neuen Rezepten vor.

Haben Sie schon mal daran gedacht, diese Salze/Zucker selber herzustellen? Es ist so simpel!

Z. B. Rosmarin oder Thymian trocknen, zerkleinern, mit Salz mischen und in Gewürzgläser oder kleine Gewürzmühlen abfüllen.

Eine unbehandelte Zitrone oder Orange gut abwaschen, die Schale fein abreiben, in einem Schraubglas mit Zucker mischen. Hält sich sehr lange im Kühlschrank, und Sie haben immer Zitronenaroma oder Orangenaroma für Backwerke/Nachtische zur Hand.


Haushaltstipp des Monats Januar 2014

Rosmarin und Thymian tiefgefrieren

Durch den milden Winter ist es z. Z. ausnahmsweise möglich, noch Rosmarin und Thymian frisch zu ernten.
Um einen kleinen Vorrat anzulegen, ist es praktisch, einige Zweige im Gefrierbeutel einzufrieren. Sie behalten im Gegensatz zu getrockneten Kräutern Farbe und Aroma.




Haushaltstipp des Monats Dezember 2013
Selbst gemachter Limoncello (Zitronenlikör) - auch als Geschenk, Digestif



10 unbehandelte, reife Zitronen hauchdünn schälen
(nur die gelbe Schale ohne die bittere weiße Unterschicht)
in einem großen verschließbaren Glasgefäß die gelben Zitronenschalen
mit 1 kg feinem Zucker und 1 Liter 90 %igem Alkohol (aus der Apotheke)
vermischen,
das Gefäß fest verschließen und an einem dunklen Ort aufbewahren
idealerweise sollte der Zitronenlikör einige Monate ruhen
falls sich der Zucker nicht von selbst auflöst, hin und wieder umrühren
danach durch ein Mulltuch seihen und in Flaschen füllen
Limoncello wird im Gefrierfach aufbewahrt und eiskalt getrunken


Haushaltstipp des Monats November 2013
Herbstlaubzeit

Spätestens im Herbst, wenn das Laub von den Bäumen fällt, verstopfen sich rund um das Haus wichtige Leitungen wie Dachrinnen und Abflussrohre auf Terrassen und im Kelleraußentreppenbereich.
Um den Abfluss von Oberflächenwasser zu sichern, sollten Rinnen und Abflüsse sorgfältig gereinigt werden, damit bei Starkregen und Schneefällen kein Rückstau entsteht

Für Dachrinnen gibt es laubabweisende Gitter, die sich leicht anbringen lassen


zusammengefegtes Laub eignet sich zum Abdecken als Kälteschutz für empfindliche Stauden - eine andere Möglichkeit ist ein kleines "Mäntelchen" aus Vlies






Haushaltstipp des Monats Oktober 2013

Winterfutter
Reife Sonnenblumen, die langsam verwelken, sind wichtiges Winterfutter für Vögel. Die großen Blüten werden mit einem 30 cm langen Stiel abgeschnitten, zusammengebunden und kopfüber in einem trockenenen luftigen Schuppen aufgehängt. Zur Zeit der Vogelfütterung im Winter sind sie ein leckeres Angebot für alle Körnerfresser. Wichtig ist, sie nicht außen aufzubewahren, sonst sind sie schon jetzt sehr schnell ausgepickt.


Haushaltstipp des Monats September 2013

Rostenfernung


Flugrost, der bei Messern durch die Reinigung in Spülmaschinen entstehen kann, muss entfernt werden, damit er sich nicht in das Material einfrisst. Mit einem feuchten Tuch und etwas Schlämmkreide kann der Rost durch vorsichtiges Reiben entfernt werden. Bei sehr empfindlichen Materialien sollte schonender vorgegangen werden.
Dazu gibt es die Möglichkeit, Rostentfernerpulver aus der Drogerie mit etwas Wasser zu mischen und auf die rostige Stelle aufzutragen.
Der chemische Prozess setzt sofort ein und entfernt den Rost innerhalb kurzer Zeit. Abspülen. Fertig. Der Vorteil gegenüber mechanischer Reinigung mit Scheuerpulver oder Scheuerschwamm besteht darin, dass keine Kratzer am Material entstehen.


Haushaltstipp des Monats August 2013
Buchsbäumchen schneiden

 
Buchsbaum ist korrekt geschnitten
und treibt neu aus
Fehlstellen und Trockenschäden
nach Schnitt in das einjährige Holz

Buchsbäumchen sollten jetzt früh im August in Form geschnitten werden, danach können sich noch einmal frische Triebe bilden. Am besten eignet sich eine Akku-Schere oder normale Gartenschere, mit der von unten nach oben geschnitten wird, damit der Schnitt herunterfallen kann und sich nicht in den Zweigen verfängt. Allerdings darf nicht in das einjährige Holz geschnitten werden, dadurch würden sich Kahlstellen bilden, die bis zum Winter nicht mehr zuwachsen.

Tipp: ein großes Tuch unter das Buchsbäumchen legen, es fängt den Grünschnitt auf, der dann leicht eingesammelt werden kann

Haushaltstipp des Monats Juli 2013
Allergiker

In der Zeit des Pollenflugs sollten Allergiker ihre Wäsche nicht im Freien trocknen, da sich die Pollen auf dem Gewebe ablagern und so wieder ins Haus getragen werden.


Haushaltstipp des Monats Juni 2013
Kräuterpflege
Die Blütenstände an Gartenkräutern entfernen, damit nicht zuviel Kraft in die Samenbildung geht. Bei Schnittlauch nicht nur die Blüten abschneiden, sondern den gesamten Stängel, da er im Blühstadium sehr hart und ungenießbar wird.


Haushaltstipp des Monats Mai 2013
Kartoffelturm
Für eine kleine, aber feine Kartoffelernte - möglicherweise auf dem Balkon oder der Terrasse - eignet sich der Kartoffelturm.
Dazu wird eine Spankiste zur Hälfte mit Gartenerde gefüllt, darauf werden vorgekeimte Kartoffeln gelegt und mit Erde bedeckt. Wenn sich Blätter gebildet haben und das Grün 10 bis 15 cm hoch gewachsen ist, wird erneut vorsichtig eine Schicht Gartenerde eingefüllt. Einige Blätter sollen aus der Erde "herausgucken". So wird mehrmals Erde aufgefüllt. Im Laufe der Zeit bilden sich "unterirdisch" aus den Blattachseln Wurzelverzweigungen, an denen die neuen Kartoffeln wachsen. Mit einer zweiten Spankiste (ohne Boden) kann der Kartoffelturm bis zu 60 oder 80 cm Höhe gebaut werden.

Für den Balkon bietet sich ein großer Blumenkübel an, der Löcher für den Wasserablauf hat. Dann sind u. U. nur zwei Schichten möglich.
Die Kartoffeln sollten von Zeit zu Zeit mäßig gegossen werden (nicht zu nass). Wenn das Laub im August/September verwelkt ist, kann die Miniernte beginnen.

Eine sehr praktische Methode ist die Kartoffelzucht in einem aufgeschnittenen Gartenerde-Sack. Dieser wird flach hingelegt, der Länge nach aufgeschnitten. Dann werden die Kartoffeln in der Erde "versteckt" (die Erde leicht feucht halten). Wichtig ist, mit einigen Löchern an der Unterseite des Sacks den Wasserabfluss zu ermöglichen. Vorteil dieser Methode ist, dass das Folienmaterial innen meistens braun oder schwarz ist, so können sich keine grünen Stellen an den Kartoffeln bilden, die das giftige Solanin enthalten.


Haushaltstipp des Monats April 2013

Anzuchttöpfchen aus Zeitungspapier
  
Anstatt teure Anzuchtbehälter zu kaufen, haben wir folgenden Tipp:Eine Zeitungsseite halbieren, eine Seite etwas umknicken, das Papier um einen Zylinder (Gewürzdose o. ä.) wickeln, an der Unterseite zusammenfalten, kräftig aufdrücken, Gewürzdose entfernen, fertig.

Diese Pflanzgefäße nebeneinander in einen Schuhkarton setzen, Anzuchterde zu 2/3 in die Töpfchen füllen, ein Samenkorn eindrücken, mit Wasser gleichmäßig feucht halten, aber nicht durchnässen.
An einem warmen, hellen Ort zum Keimen abstellen.

Vorteil: sobald die Pflänzchen 3 bis 5 Blätter entwickelt haben, können sie mit den Papiertöpfchen in die frostfreie Erde im Garten gesetzt werden, so bleibt der zarte Wurzelballen unversehrt und kann sich schnell weiterentwickeln



Haushaltstipp des Monats März 2013
Gerüche beim Braten von Fisch und Fleisch verhindern

Bratengeruch kann verhindert werden, wenn man während des Bratens auf die Pfanne einen Spritzschutz und darauf eine Serviette oder ein Küchenpapier (von der Rolle) legt und dieses dann mit Essig besprüht. Praktisch ist es, ständig eine kleine Sprühflasche mit Essig-Wasser-Lösung griffbereit zu haben.

Wichtig: der Inhalt muss deutlich gekennzeichnet sein.

Die Sprühflasche hat noch einen weiteren Nutzen:
zum Besprühen und Entfernen von Verkalkungen an Wasserhähnen oder Waschbecken



Haushaltstipp des Monats Februar 2013

Für ein gutes Wohngefühl einfach mal zwischendurch Gardinen, Kuscheldecken, Kissenbezüge waschen oder reinigen, Pflanzen abduschen, um den Winterstaub, der durch Heizung, Kachelofen und Kamin verursacht wurde, zu entfernen


Haushaltstipp des Monats Januar 2013

Appetitliche Aufbewahrung von Speisen in kleinen Haushalten

 

Kleine Gläser mit Deckeln eignen sich sehr gut, um kurzfristig Speisen appetitlich aufzubewahren und auch zu servieren. Geeignet sind sie für Vorspeisen oder Desserts, z. B. für ein Buffet. Optisch ist diese Methode ansprechender, als die komplette Menge in einer großen Schüssel anzurichten und die "kläglichen" Reste am nächsten Tag darin erneut zu servieren. Der Handel bietet eine Vielzahl von unterschiedlich großen Gläsern mit Deckeln, die sich hervorragend eignen, entweder zum kurzen Aufbewahren oder langfristigen Konservieren.



Haushaltstipp des Monats Dezember 2012

Weihnachtsbäckerei


backen Sie Ihre Plätzchen mindestens zwei Wochen vor dem Fest, durch die Lagerung kommen die Aroma- und Geschmacksstoffe erst voll zur Geltung

verwahren Sie die verschiedenen Plätzchen-Sorten immer getrennt voneinander, damit sich die Aromen nicht zu einem langweiligen Einheitsgeschmack vermischen

verwenden können Sie Butter oder Margarine, Butterplätzchen schmecken jedoch immer etwas besser

fertige Knet- und Mürbeteige lassen sich besser verarbeiten, wenn sie nach der Herstellung noch 30 Min kühl gestellt werden

Butterplätzchen bräunen beim Backen schneller, deshalb Vorsicht bei der Backzeit!

Backbleche nicht einfetten, sondern mit Backpapier, Pergamentpapier oder Alufolie auslegen

nicht alle Plätzchen müssen eine Glasur haben; für die Herstellung einer Puderzuckerglasur sollten Sie anstatt Wasser flüssiges Eiweiß verwenden, dann wird die Glasur sehr weiß und trocknet schnell - Rezept: 200 g Puderzucker mit 1 EL Zitronensaft und 1 Eiweiß vermischen

jede Glasur muss mit dem Schneebesen sorgfältig gerührt werden, dann wird sie glatt und glänzend



Haushaltstipp des Monats November 2012

Eierlikör selber machen - auch als Geschenk

auf Seite 59 in unserem Kochbuch


10 Eigelb mit
500 g Puderzucker und
2 P Vanillezucker schaumig rühren
1/4 l flüssige Sahne ebenfalls unterrühren, dann
1/2 l Cognac zugeben, durch ein feines Sieb gießen, in Flaschen abfüllen

der Eierlikör muss im Kühlschrank aufbewahrt und alsbald verbraucht werden



Haushaltstipp des Monats Oktober 2012

Vakuum-Beutel für die Aufbewahrung von Textilien

Wenn Sommerkleidung über Winter gut und platzsparend aufbewahrt werden soll, bieten sich Vakuumbeutel an, die das Gesamtvolumen deutlich verringern und den Inhalt vor Motten schützen.

Im Handel gibt es zwei verschiedene Modelle: Beutel mit einem speziellen Ventil, der zum Saugrohr des Staubsaugers passt, so dass die vorhandene Luft komplett ausgesogen werden kann sowie Beutel mit normalem Verschluss, aus denen die vorhandene Luft mit den Händen herausgedrückt werden muss. Diese Aufbewahrungsmethode ist platzsparend, die Vakuumbeutel können sogar in Bettkästen und auf Schränken mottensicher verstaut werden. Außerdem sind die Beutel für die nächste saisonale Kleidung wiederverwendbar. Wichtig: Alle Textilien sollten zuvor gereinigt werden.

Tipp: Diese Methode eignet sich auch für Reisekoffer oder für die Packtaschen bei Radtouren (regensicher).



Haushaltstipp des Monats September 2012

Ungenaue "Schussmethode"

In Deutschland haben wir eine große Auswahl an Putz- und Reinigungsmitteln. Es ist bekannt, dass wir pro Kopf und Jahr ca. 50 kg chemische Substanzen verwenden. Ein beträchtlicher Teil dieser Produkte gelangt in den Wasserkreislauf und belastet Bäche und Flüsse. Schuld an dem beeindruckenden Verbrauch ist auch die sog. "Schussmethode" (= ein Schuss Putzmittel in das Spül- oder Putzwasser geben). Überdosierungen nach dieser Augenmaßmethode sind in hohem Maße vorprogrammiert. Die Benutzung von Verschlusskappen und Mess-Behältern verringert den Verbrauch drastisch.



Haushaltstipp des Monats August 2012

Schaumbildung bei der Herstellung ...

… von Marmelade, Konfitüre und Gelee wird verhindert durch eine minimale Zugabe von etwas Pflanzenöl oder Butter. Einige im Handel befindlichen Gelierzucker enthalten aus eben diesem Grund gehärtetes Pflanzenöl.

Schaumbildung bei Aprikosenkonfitüre

Ein Grund für die Schaumbildung kann das Zerkleinern der Früchte mit einem Schneidstab während des Kochvorgangs sein, dadurch wird sehr viel Luft unter die Fruchtmasse geschlagen.



Haushaltstipp des Monats Juli 2012

Karotten/Möhrenflecken aus Wäsche entfernen

Besonders schwierig zu entfernen sind leuchtende Flecken von Karottensaft auf Tischwäsche oder bei Kleinkindbekleidung. Das natürliche Hilfsmittel ist die Bleiche auf einer sonnenbeschienenen Fläche. Dazu werden die fleckigen Wäschestücke (auf dem Rasen) ausgebreitet und mehrfach mit Wasser besprüht. Mit der Zeit werden die Farbpigmente schwächer, wenn man Glück hat, verschwindet der Fleck. Problematisch sind synthetische oder Mischgewebe, in denen sich die Farbstoffe dauerhaft festsetzen. Wichtig ist es, die Wäsche vor der Sauerstoffbehandlung ganz normal zu waschen. Verfärbte Frühstücksbretter können auf diese Weise ebenfalls "entfärbt" werden.


Haushaltstipp des Monats Juni 2012

Essig als Moos-Vernichter

Moos- und sogenannte Unkraut-Vernichter bestehen oft aus verdünnter Essigsäure. Das kann man mit Blick auf die Inhaltsangabe erkennen. Preiswert sind diese Artikel nicht. Eine einfache und preisgünstige Alternative besteht darin, sich dieses Mittel zur Beseitigung von Moos und anderen unerwünschten Pflanzen auf gepflasterten Flächen oder Mauerwerk aus preisgünstigem Essig selbst herzustellen und stark verdünnt auf die befallen Stellen per Sprühnebel aufzusprühen.

Auf einem handelsüblichen Produkt stehen folgende Hinweise (Produktname ist unkenntlich gemacht):

Schnelle Wirkung
Naturidentischer Wirkstoff
Gebrauchsfertig
Nicht bienengefährlich (B4)
Inhaltsstoffe: 101,97 g/l Essigsäure
xxxxxxxxx Unkrautfrei ist eine moderne Spezialformulierung auf Basis naturidentischer Essigsäure. Es bekämpft schnell und sicher alle einjährigen Unkräuter und Ungräser auf Beeten und Wegen.
Wirkung auf Unkräuter: Das Mittel beseitigt alle bekannten einjährigen Unkräuter wie beispielsweise Vogelmiere, Taubnessel etc. sehr gut - gegebenenfalls müssen Unkräuter mit ausgeprägtem Wurzelwerk oder großer Blattmasse wiederholt behandelt werden.
Verdünnt wirkt es gegen Moos im Rasen, ohne die Gräser zu schädigen. Da es nur auf alle grünen, nicht verholzten Pflanzen und Pflanzenteile wirkt, können Unkräuter unter Bäumen und Sträuchern bekämpft werden. Je nach Witterung ist die Wirkung nach 1 bis 2 Tagen sichtbar. Auch alle grünen, oberirdischen Pflanzenteile von mehrjährigen Unkräutern werden geschädigt.
Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich zulässig.
Anwendungszeitraum: März bis Oktober
xxxxxxxxx Unkrautfrei wird unverdünnt zur Einzelpflanzenbehandlung eingesetzt. Je nach Größe und Anzahl der vorhandenen Unkräuter werden maximal 40 ml Spritzbrühe pro qm benötigt.
Behandlung je nach Bedarf im Abstand von 14 bis 28 Tagen wiederholen (maximal 4 Anwendungen in der Kultur/Jahr). Keine Wartezeit
Moos im Zierrasen
Gegen Moos im Rasen wird xxxxxxxx Unkrautfrei mit Wasser verdünnt auf die mit Moos befallenen Flächen gegossen. 100 ml in 2 Liter Wasser mischen, ausreichend für 1 qm. Behandlung je nach Bedarf im Abstand von 40 Tagen wiederholen (maximal 2 Anwendungen in der Kultur/Jahr). Nutzung behandelter Rasenfläche als Spiel- und Liegewiese erst nach dem nächsten Schnitt.
Wartezeit Freiland, Rasen, Gras und Heu: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (wie Ernte) verbleibt beziehungsweise die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. Wir empfehlen, die behandelte Fläche erst nach Antrocknen des Spritzbelages von Kindern oder Haustieren betreten zu lassen. Es bekämpft sehr gut unerwünschte Moose (wie beispielsweise Lebermoos) im Rasen.
Für eine optimale Bekämpfung müssen alle Unkräuter/Moose ausreichend benetzt werden. Nach der Anwendung sollte es nicht unmittelbar regnen, da sonst die Wirkung vermindert wird. Die Anwendung erfolgt während der Vegetationsperiode (Mai bis August). Vorsicht bei benachbart wachsenden Kulturpflanzen, da Schäden möglich. Das Mittel besitzt keine nachhaltige Wirkung. Bei versehentlichem Kontakt mit Platten entstehen keine Rostflecken. Bei Marmorplatten und sehr kalkhaltigen Steinen, sollte die Materialverträglichkeit an einer verdeckten Stelle geprüft werden.
Vorsicht, bei der Anwendung dürfen angrenzende Gartenpflanzen durch die Spritzbrühe nicht getroffen werden, da die Gefahr einer Schädigung besteht.
Inhalt: 1000 ml Flasche
Grundpreis: 100ml = 1,30 (SFr 2,-)


Haushaltstipp des Monats Mai 2012

Salatpflanzen mit Kartoffelstückchen vor Schädlingsfraß schützen

 
die Pflänzchen mit Kartoffelsticks ... haben sich ohne Chemie entwickelt

Beim Pflanzen von Salat sollte man neben jede Pflanze ein Stückchen rohe Kartoffel stecken, dies schützt die zarten Pflänzchen vor Fraßschädlingen wie Drahtwürmern, die gern die Wurzeln zerstören. Da Drahtwürmer Kartoffelsticks bevorzugen, bleibt der Salat unversehrt. Wurzelfraß erkennt man daran, dass Pflanzen welk werden und die Blätter am Boden liegen. Hebt man sie auf, sieht man, dass die Wurzel komplett zerstört ist.


Haushaltstipp des Monats April 2012

Selbst gemachte Crème fraîche

2 Becher süße Sahne in eine Schüssel füllen
Achtung! Die Sahne darf nicht wärmebehandelt sein.
2 EL Buttermilch unterrühren
12 Stunden bei Küchentemperatur (22° C) stehen lassen, dann ist die Sahne leicht angedickt und angenehm säuerlich, im Kühlschrank dickt sie nach und bleibt über eine Woche frisch.



Haushaltstipp des Monats März 2012

Hühnersuppe als Heilmittel

In uralten Zeiten schon verordneten Hebammen ihren Wöchnerinnen Hühnersuppe zur Kräftigung und Immunisierung. Bei Erkältungen und geschwächten Abwehrkräften gilt Hühnersuppe auch heute noch als bewährte (Kranken-)Kost. Inzwischen haben diverse Wissenschaftler festgestellt, dass in der Suppe enthaltene Inhaltsstoffe Entzündungen und Schwellungen vermindern, weil sie den Anstieg weißer Blutkörperchen blockieren. Am besten wirkt natürlich eine selbst hergestellte Brühe aus einem Suppenhuhn. Die Zugabe von Gemüsen, Kräutern und Gewürzen wie Ingwer verstärken die Wirkung.



Haushaltstipp des Monats Februar 2012

Backpulver als Reinigungsmittel für verschmutzte Vasen, Thermos-Behälter, Kaffee- oder Teekannen


Eine Tasse Wasser und ein Tütchen Backpulver in das verschmutzte Gefäß füllen, einwirken lassen, ausspülen. Tipp: Die Reinigung mit Backpulver hinterlässt keine störenden Gerüche.



Haushaltstipp des Monats Januar 2012

Verwendung von trockenem Brot


Der Festmonat Dezember mit dem Jahreswechsel ist die Zeit geselliger Runden mit gemütlichem Essen. Erfahrungsgemäß bleiben Brotreste übrig. Eine ganz schmackhafte Verarbeitung von „altem“ Brot ist „Panzanella“, ein toskanischer Brotsalat aus unserem Buch 50 Brot Köstlichkeiten, S. 57.



Haushaltstipp des Monats Dezember 2011

Kübelpflanzen gießen

Kübelpflanzen, die über Winter gut verpackt im Außenbereich bleiben können, überleben den Winter oft deshalb nicht, weil sie austrocknen. Deshalb ist es wichtig, die Pflanzen hin und wieder mit Wasser zu versorgen, damit die Wurzeln nicht austrocknen.



Haushaltstipp des Monats November 2011

Kerzenersatz


Der November ist der Auftakt für die Gemütlichkeit im Haus. Dazu gehört Kerzenlicht. Offenes Feuer, Streichhölzer und Feuerzeug bergen immer Risiken. Neuerdings gibt es ungefährlichen Ersatz, der die stimmungsvolle Atmosphäre von flackerndem Kerzenlicht simuliert. Optisch ähnelt dies Teelichtern oder Windlichtern, die mit Batterien oder - noch besser - mit wieder aufladbaren Akkus betrieben werden. Es handelt sich um LED-Technik, die Kerzenlampen sind in einer Ladestation wieder aufladbar und für innen und außen geeignet. Sie sind von echten Kerzenlichtern kaum zu unterscheiden und haben eine Leuchtdauer von ca. acht Stunden.



Haushaltstipp des Monats Oktober 2011

Täglich frischer Salat

Oft sind Salatköpfe viel zu groß, um sie auf einmal zu verwerten. Praktisch ist es, einen kleinen Vorrat im Kühlschrank zu haben. Dazu werden die Salatblätter im Ganzen gewaschen. Nachdem das Wasser abgetropft ist, werden sie locker aufeinander gelegt und in einem Gefrierbeutel mit Clipverschluss oder einem anderen verschließbaren Behälter im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt. Besonders robuste Salate wie Endivien halten sich einige Tage ohne Qualitätsverlust.



Haushaltstipp des Monats September 2011

Verfärben der Hände verhindern

Vor der Verarbeitung von stark färbenden Wurzelgemüsen wie Karotten, Rote Bete, Schwarzwurzeln die Hände mit etwas Speiseöl einreiben, das verhindern das Eindringen des Gemüsesaftes in die Haut.



Haushaltstipp des Monats August 2011

Verhindern von Knoblauchgeruch auf Holzbrettern

Küchenbretter, auf den Zwiebeln oder Knoblauchzehen geschnitten wurden, verlieren den Geruch, wenn man sie kräftig mit Salz abreibt.



Haushaltstipp des Monats Juli 2011

Feuchte Keller im Sommer

Bei hohen Außentemperaturen sollten Kellerräume nicht bei ganztags offenem Fenster gelüftet werden. Begründung: Sehr stark erhitzte Außenluft strömt durch die Kellerfenster und kondensiert an kühlen Kellerwänden. Das führt zu einer hohen Feuchtigkeit und zu Schimmelbildung. Abhilfe: Kellerfenster nur dann öffnen, wenn die Außenluft kühler als die Kellerluft/Kellerwände ist.



Haushaltstipp des Monats Juni 2011

Salzflecken auf Spiegeleiern

Das Eigelb von Spiegeleiern darf während des Bratens in der Pfanne nicht mit Salz bestreut werden, sondern erst am Tisch. Die Salzkörner verursachen unansehnliche weiße Flecken, die wie Pigmentstörungen aussehen.



Haushaltstipp des Monats Mai 2011

Spargelkauf

Frischer Spargel ist am saftigen Anschnitt und der glänzenden Oberfläche zu erkennen. Spargel, der an der Schnittstelle ausgetrocknet und gerissen ist, hat eine falsche und zu lange Lagerung hinter sich. Besonders in Papiertüten abgepackter Spargel sollte vor dem Kauf genau kontrolliert werden, da Lagerschäden nicht auf den ersten Blick sichtbar sind.



Haushaltstipp des Monats April 2011

Grünes Osternest

10 Tage vor Ostern Kieselsteine in eine flache Schüssel füllen, dann Gartenerde bis 1 cm unter den Rand füllen. Mit Gartenkresse-Saat dicht einsäen, täglich gut gießen, möglichst innen vor ein Fenster stellen.



Haushaltstipp des Monats März 2011

"Dr. Zwiebel" - was die Älteren noch wussten

Genau das, was in der Zwiebel „riecht“, macht sie so gesund: die scharf beißenden, schwefelhaltigen ätherischen Öle, die wie natürliche Antibiotika wirken. Das hat man sich schon zu allen Zeiten zu Nutze gemacht.

Der Zwiebelsirup ist ein uraltes Mittel bei Husten und Heiserkeit: Eine große Zwiebel ganz fein hacken, mit je drei Esslöffel Zucker oder Honig vermischen, in einem verschließbaren Glas 24 Stunden aufheben, dann den Sirup teelöffelweise nehmen.

Bei Insektenstichen (auch Wespenstichen) ist eine durchgeschnittene Zwiebel, mit der Schnittstelle an der Stichstelle verrieben, sehr wirksam gegen Schmerz und Schwellung.

Bei Wespenstichen im Mund kann das sofortige Zerkauen einer frischen Zwiebel – ehe der Arzt kommt - lebensrettend sein.

Zwiebelsäckchen bei Ohrenschmerzen wirken stark schmerzlindernd. Eine fein gehackte rohe Zwiebel wird in ein Stoffbeutelchen oder Baumwollsöckchen gefüllt und in der Mikrowelle erwärmt. Das Zwiebelsäckchen wird warm eine halbe Stunde auf das kranke Ohr gelegt. Dieser Vorgang kann mehrmals täglich wiederholt werden.

Bei hohem Fieber legen italienische Bäuerinnen noch heute einen Umschlag aus 1 kg feingehackten Zwiebeln um die Füße und lassen dies mindestens eine Stunde wirken.



Haushaltstipp des Monats Februar 2011

Alternative Panade

Wenn Sie - auch in Anbetracht von eventuell Dioxin-belasteten Eiern - beim Braten von Fleisch oder Fisch nicht auf eine Panade verzichten wollen, können Sie das Ei durch 10 %ige Dosenmilch ersetzen oder Sie panieren auf "vegane" Art, indem Sie Mehl und Wasser zu einem dicklichen Brei verrühren und das zu panierende Stück Fleisch/Fisch mit dieser Masse einpinseln, um es dann in Semmelbröseln zu wälzen.

Tipp 1: Semmelbrösel kann man gut selbst herstellen, indem man getrocknete Brötchen oder Weißbrot im Mixer zerkleinert, es schmeckt besser als gekauftes Paniermehl.

  
 zerstoßene Cornflakes Hähnchenbrust mit Cornflakes-Hülle

Tipp 2: Statt Paniermehl eigenen sich zerbröselte (ungezuckerte) Cornflakes, die Hülle ist nach dem Braten knusprig und lecker!

Die Cornflakes werden in einen Gefrierbeutel gefüllt, dann wird mit dem Wellholz oder einer Flasche so lange darüber gerollt, bis die Flakes fein genug zerkrümelt sind. Besonders gut mit dieser Panade schmecken Fisch, Fleisch, Gemüse in mundgerechten Portionen, sogenannte Nuggets. Sie eignen sich gut für ein Fingerfood-Buffet.



Haushaltstipp des Monats Januar 2011

Wachsfleck-Entfernung

Der Nachteil von romantischem Kerzenlicht ist, dass Tischwäsche oder Kleidungsstücke durch flüssiges Wachs verschmutzt werden können. Die Fleckentfernung ist nicht immer einfach, besonders bei farbigem Kerzenwachs.

Möglichkeit Tiefgefrieren: Im Tiefkühlfach wird Wachs sehr hart und porös, dadurch lässt es sich relativ leicht entfernen und durch anschließendes Waschen bei möglichst hoher Temperatur wird der Rest der Wachsflecken ausgewaschen.

Möglichkeit Bügeln: Legen Sie unter und auf den Wachsfleck Küchenkrepp und bügeln Sie mit heißem Bügeleisen über den Fleck, bis das Wachs restlos entfernt ist. Das Papier nach Bedarf immer wieder verschieben oder erneuern. Bei farbigem Kerzenwachs bleiben nach der Behandlung Flecken zurück, die mit Essigwasser entfernt werden.



Haushaltstipp des Monats November 2010

Honig-Kur für trockenes, brüchiges Haar

3 EL Honig und 3 EL Olivenöl im Wasserbad erwärmen, 1 Eigelb zufügen, alles gut verrühren, diese Creme sorgfältig in die Haarspitzen einmassieren, ein feuchtes warmes Handtuch um die Haare wickeln, 20 Min einziehen lassen, danach gründlich mit lauwarmem Wasser auswaschen.



Haushaltstipp des Monats Oktober 2010

Lagerung der Äpfel

- es gibt bessere Methoden als Apfelkisten -

Äpfel werden vollreif bei trockenem Wetter geerntet und nach Möglichkeit nicht in Holzkisten gelagert. Sie halten sich am besten frisch, wenn man sie in großen Gefrierbeuteln nebeneinanderlegt. Die Beutel werden danach mit einem Verschlussclip verschlossen und im kühlen Keller gelagert. Diese Methode hat gegenüber der offenen Lagerung in Kisten den Vorteil, dass Kartoffeln und Äpfel im gleichen Raum gelagert werden können, was eigentlich vermieden werden muss, da Äpfel Gase ausströmen, die eine beschleunigte Keimbildung der Kartoffeln bewirken. Sie werden beobachten, dass die Äpfel sich in den Gefrierbeuteln langsam ein Kleinklima schaffen, das der Haltbarkeit dient. Der Verschlussclip ermöglicht, dass die Äpfel nach Bedarf mühelos einzeln entnommen werden können.



Haushaltstipp des Monats September 2010 :-)

gefunden in "Die Kasseler Hausfrau" - Fachorgan des Kasseler Hausfrauenvereins, Ausgabe August 1963

Bohnerbesen, deren Borsten vom Bohnerwachs verklebt sind, stellt man in eine warme Sodalösung. Langsam löst sich das Wachs ab und man kann in warmem Wasser nachspülen.



Haushaltstipp des Monats August 2010

Bitterkeit bei Gurken

Die Erfahrung, dass Gurken gelegentlich bitter sind, haben Sie sicher auch schon gemacht, dafür gibt es verschiedene Gründe- die Gurken sind bei Sonnenschein geerntet worden, das begünstigt die Bildung von Bitterstoffen- die Gurken sind bei großer Hitze mit kaltem Wasser gegossen worden- die Gurken haben nach längerer Trockenheit ein "Vollbad" erhalten, dann kann es sogar sein, dass die Bitterstoffe sich dauerhaft halten: Um bittere Stellen im Gurkensalat zu vermeiden, die Anschnittstellen immer erst prüfen



Haushaltstipp des Monats Juli 2010

Mottenplage

Sommerzeit ist Mottenzeit. Der alte Begriff des „Einmottens“ bedeutet, dass Wollkleidung und Wolldecken, die im Winter benutzt wurden, über die Sommermonate in geschlossenen Schränken verschwinden. Wichtig ist die vorherige gründliche Reinigung der Textilien, sonst haben die Motten leichtes Spiel. Was Motten nicht mögen, ist der Geruch von Lavendelblüten oder Zedernholz-Stücken.

Eine Variante aus dem Mittelalter (heute nicht mehr zu empfehlen!) ist die Aufbewahrung von Garderobe in den damals stark riechenden Aborten. Durch den – milde gesagt – strengen Geruch nach Ammoniak usw. mieden Motten meistens diese Räumlichkeiten, dadurch waren die Kleidungsstücke in Sicherheit.



Haushaltstipp des Monats Juni 2010

Multitalent Essig

Obstfliegenplage in der Küche

Im Sommer vermehren sich die lästigen kleinen Obstfliegen sehr schnell. Sie dringen durch geöffnete Fenster ein und fühlen sich von gelagertem Obst oder Getränken angezogen oder werden eingeschleppt mit gekauftem Obst und Gemüse. Abhilfe: Eine Tasse zur Hälfte mit Obstessig und Wasser füllen, einige Tropfen Spülmittel zufügen. Die kleinen Fliegen fühlen sich dadurch angezogen.

(Un-)Kraut und Moose im Terrassen- oder Wegpflaster

Handelsübliche Moos- oder (Un-)Krautentferner bestehen hauptsächlich aus Essigsäure und sind oft sehr kostenintensiv. Abhilfe: 1 Liter ganz billigen Essig mit 2 Tropfen Spülmittel vermischen, in eine ausrangierte Sprühflasche füllen, die Pflasterfugen einsprühen, schon am nächsten Tag tritt die Wirkung ein. Die Anwendung empfiehlt sich bei trockenem und sonnigem Wetter.



Haushaltstipp des Monats Mai 2010

Fensterreinigung

Im Sinne der Nachhaltigkeit muss vom Einsatz der unüberschaubaren Vielfalt von teuren und die Umwelt belastenden Fensterreinigern abgesehen werden. Für das Putzen der Fensterscheiben sind keine speziellen Reinigungsprodukte notwendig. Ein Eimer, lauwarmes Wasser, ein Spritzer Spülmittel, ein Reinigungs- sowie ein Trockentuch genügen. Tipp: Zum Schluss mit Zeitungspapier nachreiben, das ergibt strahlenden Glanz.

Farbreste vom Fensterstreichen auf den Scheiben können mit einem Glasschaber entfernt werden. Schmierfilme von Dichtungen wie Silikon lassen sich durch etwas Isopropylalkohol entfernen. Fenster sollten nicht bei starker Sonneneinstrahlung gereinigt werden. Durch die aufgeheizten Scheiben trocknet das Wischwasser schnell ab, dadurch entstehen Flecken.



Haushaltstipp des Monats April 2010

Kalkränder an Tontöpfen

Wenn Sie in diesem Monat Ihre Tontöpfe neu bepflanzen wollen, ärgern Sie sich sicher über die Kalkränder des Vorjahres. Die müssen nicht sein - und neue Töpfe auch nicht. Bereiten Sie in einem Eimer eine Sodalösung: auf 1 l Wasser ca. 1 EL Soda. Stellen Sie den Tontopf hinein und lassen ihn 15 Min einweichen. Danach lassen sich die Kalkränder leicht mit einer Bürste entfernen. Der Topf sieht aus wie neu.

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