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Schriftzug Hausfrauenveband Kassel e.V.
Willkommen im Monat April 2018
Die Frage des Monats April 2018
Gibt es Doping bei Fleisch- und Wurstwaren?

Sicher hatten Sie bei der Zubereitung von Schnitzel oder Bratenfleisch schon einmal das Gefühl, dass das jeweilige Produkt sehr viel Wasser absondert. Oder Sie haben Wurst gekauft, deren Konsistenz eher undefinierbar erschien, was darauf zurückzuführen ist, dass bei der Herstellung ein Gemisch aus Wasser und Proteinpulver zur Gewinnoptimierung zugefügt wurde. Das hört sich noch nicht beunruhigend an, obwohl es Betrug am Käufer und seiner Geldbörse ist, wenn das Lebensmittel bis zu einem Fünftel des Gewichts oder bei Formschinken bis zu 35 % aus einem Proteinpulver-Wasser-Gemisch besteht.

Besonders bedenklich und unappetitlich wird es, wenn es um das Ausgangsmaterial für das funktionelle, wasserbindende Protein geht. Schlachtabfälle wie Schwarten, Fette, Drüsen, Fleisch mit Blutergüssen, Knochenmehl und Blut werden industriell zu Proteinmehl aufgearbeitet, das in der Lage ist, Fleisch und Wasser zu verkleistern, so dass der Verbraucher und sogar Lebensmittelkontrolleure nicht zweifelsfrei in der Lage sind, dies zu durchschauen. In der Deklaration taucht ebenfalls nichts auf, was Rückschlüsse zulässt.

Hauptsächlich in der tonnenweisen industriellen Produktion trägt ein hoher undeklarierter Wasseranteil beträchtlich zur Gewinnmaximierung bei. Extrem verbrauchertäuschend ist die Vermengung von Fleischresten mit Wasser und Proteinpulver. Diese Mischung verklebt, wird in eine Form oder Hülle gepresst und später als Formfleisch auf den Markt gebracht, und niemand merkt zunächst etwas.

Außerdem wird Wasser mit Proteinpulver gemischt und maschinell mit feinen Nadeln in Bratenfleisch injiziert. Dadurch erhöht sich das Verkaufsgewicht um 15 - 20 %. Das bedeutet teures schnittfestes Wasser. Für das Auge des Verbrauchers ist dieser Eingriff auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Auch nicht das Aufhübschen von Fleisch oder Wurst durch den Zusatz von Blutfarbe.

Fazit: Wer schon einmal den Geruch von einem Fahrzeug mit Schlachtabfällen in der Nase hatte, wird sich überlegen, wo er seine nicht gepanschten Wurst- und Fleischprodukte kauft, am besten beim Fleischer seines Vertrauens. - M. D.





Rezept des Monats April 2018
aus unserem Kochbuch



Frischer Eiersalat    S. 14

8
hart gekochte Eier
in Scheiben schneiden
4
Stangen Lauch
(nur das Weiße) in feinste Ringe schneiden
1
Ananas
in mundgerechte Stücke schneiden
1
kleine Sellerieknolle
kochen, schälen, in kleine Stücke schneiden
1
Becher Creme fraiche
mit
2
EL Zitronensaft
und
1
TL Salz
sowie
etw
Cayennepfeffer
vermischen, unter Eier und Gemüse ziehen

Der Salat kann durch Zufügen von Mais und frischen grünen Spargelstückchen (roh oder gekocht) verändert werden



Haushaltstipp des Monats April 2018
Die Frage des Monats März 2018
Ärgern Sie sich auch über die Anglizismen in unserer Sprache?

Wissen Sie, was Low-Carb im Zusammenhang mit Ernährung und Rezepten bedeutet, man liest es immer öfter. Sie könnten es auch eine kohlenhydratärmere Ernährungs- oder Diätenform nennen, denn es kommt vom englischen carb, was eine Abkürzung von carbohydrates, also Kohlenhydraten, ist. Wie wäre statt Low-Carb z. B. Kohlenhydratreduzierung?  Das würde doch jeder verstehen, oder?




"Oldie" des Monats April 2018
Bei geschwollenen Augen helfen Kartoffelscheiben, die man auf die Augen legt, auf jedes Auge eine, ca. 5 mm dick, 15 Min ruhen und dann die Augen mit warmen Wasser ausspülen, 1 bis 2 x am Tag anwenden, denn Kartoffeln sind entzündungshemmend, antiseptisch und haben durch viel Kalium, Vitamin B und C, Calcium und Eisen eine beruhigende Wirkung. Von dieser wusste man schon früher, ohne Hintergründe benennen zu können.
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